Expedice Ramsau
Nachdem ich lange nichts mehr geschrieben hab, bin endlich wieder zurück. In den Skiferien war ich mit meinem Bruder auf einer Jugendreise in Ramsau Össterreich. Eigentlich sollte auch meine Schwester mitkommen, aber ihr hatte der Arzt kurzfristig nach einer Mandeloperation die Reise verboten, obwohl sie den Operationstermin extra so geplant hatte, dass sie noch mitfahren konnte. Also war ich alleine mit meinem Bruder, der das erste Mal in seinem Leben alleine wegfuhr. Samstag Morgen fuhren wir im Reisebus los, auf dem Weg nach Österreich. Ich hatte das Glück meben einem ungemein komunikativen Jungen zu sitzen, der die gesamte Fahrt über auf seinem Handy Filme anschaute und jeden Gesprächsansatz von mir mit einem unverstandlichen Grummeln abwimmelte. Am ersten Tag konnten wir leider noch kein Ski fahren, weil das Wetter "saumässig" war, dafür waren die Leiter aber gut vorbereitet, mit jeder Menge spielen, die alle total lustig waren, von allem , weil die Leute einfach alle super drauf waren. Am nächsten Tag begannen wir dann mit dem Skifahren und man muss echt zugeben, das Skigebiet war einfach spitze, aber das Ausmass ist schon ein wenig prevers, diese Riesenpisten, die sich meterbreit durch den Wald fressen und die gigantischen Lifte. Ich hatte vorher von jemandem die Warnung bekommen, dass ich Heimweh bekommen könnte, wenn ich den ganzen Tag deutsch hören wurde, aber ich muss sagen, dass es ganz und garnicht so war: die ganzen spiessig-deutschen(österreichischen) Skiurlauber zu sehen hat eher bewirkt, dass ich erleichtert war zu den Tschechen zu gehören und hat mich mit Sympatien für meine Gastheimat erfüllt. Am Donnerstag hatte wir einen Ausruhtag, an dem wir auf einer Rodelbahn Schlitten fuhren. Das Rodeln brachte sogar noch mehr Spass als Skifahren, obwohl wir und beinnah alle Knochen gebrochen und die Zehen abgefroren hätten, denn bei der ersten Fahrt hatten wir echt Pobleme die kurven zu kriegen und rammten ziemlich oft aus voller Fahrt in die Schneeberge, die am Rand der Rodelbahnn aufgeschüttet waren. Da ich praktischerweise keine Winterstiefel sondern Tunschuhe(dafür aber echt schicke Turnschuhe) an hatte, waren die Füsse nass un die Hosenbeine von innen mit Eis voll. Durch den Fahrtwind waren mir die Zehen soweit gefroren, dass sie nichteinmal mehr weh taten und ich echt Angst bekam und sie lieber in der Berghütte wieder auftaute. Am letzten Tag dann haben alle gesoffen wie blöden und ich war echt verwundert, dass sich niemand verletzt hat, zum Beispiel ein Junge, der kaum noch grade stehen konnte, nachdem er 5 Bier und 7 Dinks getrunken hatte und regelmässig umfiel. Und richtig ekelhaft wurde es dann, als sich dann im Bus übergab.
Naja und dann kam auch schon der Rückfahrtstag, und ich muss sagen, die Woche in Österreich war einfach super!
Montag, 17. März 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen